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Projekt Zugänglichkeit von SpielstÄtten für darstellende Kunst
Mandat des eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) (2009 – 2013)
— Projektentwicklung
— Projektdurchführung

Die gleichberechtigte und autonome Teilhabe am öffentlichen Leben ist für Menschen mit Behinde-
rungen auch heute noch nicht selbstverständlich. Sie sehen sich immer wieder mit Hindernissen konfrontiert. Das gilt auch bei den darstellenden Künsten, wo Menschen mit Behinderungen häufig
in verschiedener Hinsicht abseits stehen.

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) sieht bereits gewisse Verbesserungen vor. So müssen Spielstätten, die neu gebaut oder renoviert werden, im Rahmen der Verhältnismässigkeit hindernisfrei ausgestaltet werden. Das heisst, dass diese für Menschen mit Behinderungen ohne Erschwernis zugänglich sein müssen.

Dieses Gesetz und die neue Norm SIA 500 «Hindernisfreie Bauten», welche im Januar 2009 verabschie-
det worden ist, werden langfristig zu einer besseren Zugänglichkeit führen. Kurz- und mittelfristig
sind aber andere Lösungen erforderlich. Das Projekt Zugänglichkeit von Spielstätten für darstellende Kunst setzt hier an. Es will einen Beitrag an die Entwicklung solcher Lösungen leisten und zugleich
die Zusammenarbeit aller Akteure im Spannungsfeld «Darstellende Kunst und Behinderung» vertiefen. Getragen wird es vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinde-
rungen (EBGB), der Pro Infirmis, dem Schweizerischen Bühnenverband (SBV), dem Schweizer Verband Technischer Bühnen- und Veranstaltungsberufe (svtb-astt) und der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen.






















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